Skip to content

Prof. Dr. Martin Sabrow

Martin SABROW, geb. 1954 in Kiel, promoviert 1993 an der Universität Freiburg mit einer Dissertation über den Rathenaumord, habilitiert 2000 an der Freien Universität Berlin mit einer Studie zur DDR-Geschichtswissenschaft; seit 2004 Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam und Professor für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Universität Potsdam, seit 2009 an der Humboldt-Universität zu Berlin; 2017 Träger des Golo-Mann-Preises für Geschichtsschreibung.

Forschungsschwerpunkte:
Weimarer Republik, Politische Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts, DDR-Geschichte, Historiographie- und Erinnerungsgeschichte

Veröffentlichungen u.a:
Der Rathenaumord. Rekonstruktion einer Verschwörung gegen die Republik von Weimar, München 1994;
Das Diktat des Konsenses. Geschichtswissenschaft in der DDR 1949-1969 (= Ordnungssysteme. Studien zur Ideengeschichte der Neuzeit, Bd. 8), München 2001
Erinnerungsorte der DDR, München 2009
Die Zeit der Zeitgeschichte, Göttingen 2012;Zeitgeschichte schreiben in der Gegenwart, Göttingen 2014;
Erich Honecker. Das Leben davor. 1912-1945, München 2016;
(zus. mit Matthias Berg, Olaf Blaschke, Jens Thiel und Krijn Thijs), Die versammelte Zunft. Historikerverband und Historikertage 1893-2000. Zwei Bände, Göttingen 2018

Aufsätze zur Erinnerungskultur:
Verschämte Erinnerungsorte. Die gesellschaftlichen Umbrüche des 19. und 20. Jahrhunderts im deutschen Gedächtnis, in: Historische Kommission für Niedersachsen und Bremen (Hg.), Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte Band 91 / 2019
Dunkle und helle Erinnerung. Wohin treibt die Erinnerungskultur?, in: Lothar Frick (Hg.), Gespaltene Erinnerung? Diktatur und Demokratie an Gedenkorten und Museen in Baden-Württemberg, Stuttgart 2019,
Die Krise der Erinnerungskultur, in: Merkur 72 (2018)

Foto © Andy Küchenmeister

fill arrow-long arrow-back