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Cornelia Siebeck

Cornelia Siebeck, Historikerin, forscht und publiziert zu erinnerungskulturellen und geschichtspolitischen Fragen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Gedächtnis- und Gedenkstättenarbeit zu den NS-Verbrechen. Sie war viele Jahre lang freiberuflich in der historisch-politischen Bildung tätig und hat zugleich an der Ruhr-Universität Bochum und der HU Berlin gelehrt.

Seit Juni 2020 arbeitet sie in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme als Projektkoordinatorin für das künftige Dokumentationszentrum „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“. Parallel realisiert sie das Projekt „Gedenkstättengeschichte(n)“, das sich in verschiedenen Formaten mit der Entwicklung von KZ-Gedenkstätten im postnationalsozialistischen Raum befassen wird.

Veröffentlichungen u.a.:

Nach der ›Erfolgsgeschichte‹. Die Gedenkstättenarbeit zu den NS-Verbrechen muss ihre Zukunft zurückgewinnen, in: V. Knigge (Hg.): Verbrechen begreifen. Nationalsozialismus, institutionalisiertes Gedächtnis und historisches Lernen, Göttingen (im Erscheinen).

„The universal is an empty place“. Nachdenken über die (Un-)Möglichkeit demokratischer KZ-Gedenkstätten, in: D. Allmeier u.a. (Hg.): Erinnerungsorte in Bewegung. Zur Neugestaltung des Gedenkens an Orten nationalsozialistischer Verbrechen, Bielefeld 2016.

50 Jahre ‚arbeitende‘ NS-Gedenkstätten in der Bundesrepublik. Vom gegenkulturellen Projekt zur staatlichen Gedenkstättenkonzeption – und wie weiter?, in: E. Gryglewski u.a. (Hg.): Gedenkstättenpädagogik. Kontext, Theorie und Praxis der Bildungsarbeit zu NS-Verbrechen, Berlin 2015.

Das Proposal zur Konferenz können Sie hier einsehen.

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